Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz,
Kinesiologie und Persönlichkeitscoaching

Was ist Kinesiologie?

Der Begriff Kinesiologie leitet sich von dem griechischen Wort kinesis (=Bewegung) und logos (=die Lehre) ab und bedeutet somit die Lehre von der Bewegung. Sie hat einen ganzheitlichen Ansatz zur Balancierung von Körper, Seele und Geist. Dies bedeutet, dass Gesundheit aus einem Gleichgewicht dieser drei Ebenen resultiert. Gerät eine der Säulen aus dem Lot, so wirkt sich das langfristig immer auf die beiden anderen aus.


Die Kinesiologie ist ein wunderbarer Weg zu uns selbst und für alle Menschen jeden Alters geeignet, welche die Eigenverantwortung für ein erfülltes, glückliches und selbstbestimmtes Leben selbst in die Hand nehmen möchten.

Sowohl Einzelsitzungen und Coachings als auch Ausbildungen und Seminare ermöglichen mehr Klarheit bei persönlichen und beruflichen Themen, Bewusstheit sich selbst gegenüber, eröffnen neue Blickwinkel, Potenziale und Ressourcen, führen zu immer größerer Authentizität und der Fähigkeit, zutiefst zu sich zu stehen und seine Potenziale auszuschöpfen und zu leben. Weitere potenzielle Ziele der Kinesiologie sind die Lösung tiefer Traumata, Hilfe in essenziellen Lebenskrisen, bei Burnout, Ängsten, mangelndem Selbstwert, Prüfungsstress, Lernblockaden, bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen.

MuskeltestAls Handwerkszeug und Biofeedback verwenden wir den Muskeltest, mit dem wir den Körper über seine Stressoren befragen und eruieren, was die Person braucht, um wieder ins Lot zu kommen.

Sie haben gewiss schon an sich selbst erfahren, dass Stress und Angst sich schwächend auf die Muskeln auswirken. Der Überbringer einer schlechten Nachricht gibt daher meist den Rat, sich doch erst einmal zu setzen! Wie klug! Denn in einer solchen Situation werden einem leicht die Knie weich. Diese neuromuskuläre Entkopplung zeigt an, dass das Körpersystem auf Alarm geht.

Physiologisch basiert der Muskeltest auf der Tatsache, dass alle Skelettmuskeln am ganzen Körper ihre Reaktionsweise unter bestimmten Umständen gleichzeitig verändern. Üblicherweise steuern wir diese Muskeln mit dem willkürlichen Nervensystem, das bedeutet, sie „gehorchen“ dem Willen des Menschen.

Daneben existiert jedoch noch eine zweite Steuerfunktion der Muskulatur über das autonome, unbewusste Nervensystem. Das reagiert schneller als das willkürliche, aber eben nur „automatisch“, verfügt also über nur wenig Variationsmöglichkeiten. In Gefahrensituationen werden keine komplexen Handlungsmuster benötigt, die längere Verschaltungswege im Gehirn beanspruchen, sondern einfachere und schnellere reflektorische Reaktionen, wie Totstellreflex bei überwältigender Angst oder Bedrohung, Kampf oder Flucht bei Angriff.

Sobald die Wahrnehmungssysteme des Menschen aus diversem Anlass auf Alarm schalten, unterbricht das willkürliche Nervensystem für einen Augenblick die Kontrolle über die Muskelfunktion, um die schnellere autonome Reaktion nicht zu behindern.

Auf der Körperebene können wir über 50 Muskeln testen. Als besonders effektiv in der kinesiologischen Arbeit hat sich jedoch der Deltamuskel-Test im Stehen erwiesen.

Der Tester drückt dabei leicht in Höhe des Handgelenks auf den nach vorne ausgestreckten Arm der Testperson und aktiviert dadurch dessen Deltamuskel. Hierbei wird nicht die Muskelkraft, sondern die Muskelenergie getestet, die schon bei geringstem Druck auf den Arm eine Kontraktion des Muskels bewirkt.

Der Muskeltest als Biofeedback ermöglicht die Kommunikation mit dem Bewusstsein, Unterbewusstsein und Körper, dem impliziten und expliziten Gedächtnis, mit Körper-Seele-Geist.

Das Gehirn empfängt unzählige Informationen, doch nur ein kleiner Teil davon wird tatsächlich so weit verarbeitet, dass er in unser Bewusstsein gelangt und wir darüber berichten können. Erlebtes, über das wir nicht bewusst berichten können, ist unbewusst. Dennoch lenkt die unbewusste Verarbeitung im Gehirn Handlungen und löst sie manchmal auch aus.

Das Gehirn kann – grob betrachtet – in folgende Areale unterteilt werden: 
Hirnstamm, Kleinhirn, limbisches System, Großhirn. 

Der älteste Teil des Gehirns ist der Hirnstamm, auch Reptiliengehirn genannt. 
Er ist für die essenziellen Lebensfunktionen zuständig und steuert Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung. Dieses Gehirnareal ist für unser Verhalten bei Gefahr und somit für die Überlebensfähigkeit verantwortlich. Allerdings findet das Verhalten völlig undifferenziert auf der Basis eines starren unflexiblen Musters statt. 

Das Kleinhirn befindet sich an der Rückseite des Hirnstamms. Es ist vor allem für den richtigen Ablauf der Körperbewegungen verantwortlich und ermöglicht die Orientierung im Raum. Es dient auch als Speicher für Erinnerungen und einfache erlernte Funktionen. Die Fähigkeit, neue Bewegungen zu erlernen und später automatisch abzurufen, liegt ebenfalls hier. Das Kleinhirn speichert sämtliche erlernten Bewegungsabläufe vom Gehen bis zum Klavierspielen. 

Das limbische System ist entwicklungsgeschichtlich etwas jünger. Es ist an der Steuerung von Blutdruck, Pulsfrequenz, Körpertemperatur und Blutzuckerspiegel beteiligt und hat darüber hinaus wesentlichen Anteil an lebenswichtigen Gefühlsreaktionen. Lachen und Weinen, Spieltrieb und Sexualität, Euphorie und Depressionen sind hier verankert. Schlüsselelemente dieses Bereichs sind der Hypothalamus und die Hypophyse. Der Hypothalamus steuert wichtige Funktionen wie Essen, Trinken, Schlafen, Wachen und viele andere Funktionen. Somit ist das limbische System die Zentralstelle des endokrinen, vegetativen und psychischen Regulationssystems. Unsere Notfallprogramme und Angstreaktionen, die entweder den Kampf- oder Fluchtmodus aktivieren, sind hier gespeichert. 

Der größte Teil des menschlichen Gehirns ist das Großhirn. Dieses ist der Sitz des Bewusstseins, des Willens, der Intelligenz und der Lernfähigkeit. Es besteht aus zwei Gehirnhälften. Die linke Gehirnhälfte steuert die rechte Körperseite und die rechte die linke. Verbunden werden die beiden Hemisphären über einen dicken Nervenstrang – das Corpus callosum. Je besser das rationale logische Gehirn mit dem emotionalen bildhaften Gehirn vernetzt ist, desto integrierter und leichter können wir lernen, persönliche und berufliche Aufgaben bewältigen, unsere Kreativität einsetzen und unsere Ressourcen nutzen.


Ein essenzielles Ziel der Kinesiologie ist das Lösen emotionaler, mentaler und energetischer Blockaden und die optimale Vernetzung aller Gehirnareale mittels diverser Übungen, Stressmanagementtechniken und Lösungsansätze. 

Die kinesiologische Detektivarbeit ist äußerst effizient, kommt sehr schnell auf den Punkt und wird daher oft als „Psychotherapie und Psychoanalyse im Zeitraffer“ beschrieben.

Das Bewusstsein ist nur die Spitze des Eisbergs. Unsere Entscheidungen werden zu einem großen Teil von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Sind Bewusstsein und Unterbewusstsein nicht kongruent oder kämpfen gleichsam miteinander, so misslingen Ziele oder wir fühlen uns emotional, mental und energetisch blockiert.

Negative Stressoren und Erfahrungen, die sich in verschiedensten Blockaden äußern, werden mittels des Muskeltests aufgedeckt und balanciert, so dass vergangene Erfahrungen uns nicht länger in der Gegenwart und Zukunft blockieren und wir wieder eine Wahl empfinden, wo vorher das Gefühl bestand, in einem Verhaltens- und Reaktionsmuster gefangen zu sein. 
Gemäß der Neuroplastizität des Gehirns – der Eigenschaft von Synapsen, Nervenzellen oder auch ganzen Hirnarealen, sich in Abhängigkeit von der Verwendung in ihren Eigenschaften zu verändern – bilden sich so neue Lernerfahrungen.

 

Somit eröffnen sich neue Wahlmöglichkeiten, mehr Selbstwirksamkeit, Selbstachtung, Selbstliebe, Klarheit, ein Perspektivenwechsel und Ressourcen für persönliche und berufliche Themen. Neue Weichen im Denken, Fühlen, Handeln werden gestellt und Sie kommen in Ihre Eigenmacht, Vitalität und Urkraft!

 

Information zur Anwendung der Kinesiologie:

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie, Psychologische Kinesiologin und Personal und Business Coach arbeite ich psychotherapeutisch, coachend und begleitend mit Kinesiologie.

Die Kinesiologie und das kinesiologische Testverfahren verknüpfe ich in der heilkundlichen Psychotherapie mit klassischen Psychotherapiemethoden wie Tiefenpsychologie, kognitive Verhaltenstherapie, Schematherapie, Neuropsychotherapie und Neurobiologie.

Während Kinesiologie nach Meinung einer Vielzahl von Wissenschaftlern, ganzheitlich orientierten Ärzten, Heilpraktikern und Psychotherapeuten als Ergänzung bzw. Unterstützung einer medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung zur Linderung von gesundheitlichen Beschwerden, Krankheiten oder Stress beitragen kann und obwohl Kinesiologie mittlerweile schon Lehrfach an einigen Universitäten ist, ist sie in ihrer therapeutischen Wirksamkeit nicht durch gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse belegt und im Sinne der Schulmedizin zu Diagnosezwecken ungeeignet.