| Der Begriff Kinesiologie leitet sich von dem griechischen Wort kinesis (=Bewegung) und logos (=die Lehre) ab und bedeutet somit die Lehre von der Bewegung. Sie hat einen ganzheitlichen Ansatz zur Balancierung von Körper, Seele und Geist. Dies bedeutet, dass Gesundheit aus einem Gleichgewicht dieser drei Ebenen resultiert.
Gerät eine der Säulen aus dem Lot, so wirkt sich das langfristig immer auf die beiden anderen aus.
Die Kinesiologie ist ein neuer Weg zu uns selbst und für alle Menschen jeden Alters geeignet, welche die Verantwortung für ihr Wohlbefinden selbst in die Hand nehmen und es sich besser gehen lassen möchten.
Sowohl Einzelsitzungen und Coachings als auch Ausbildungen und Seminare sind ein guter Weg für mehr Klarheit bei persönlichen und beruflichen Themen, Eigenverantwortung, Eigenmacht, Lebensfreude und Authentizität.
Weitere potenzielle Ziele der Kinesiologie sind die Lösung tiefer Traumata, Hilfe in essenziellen Lebenskrisen, Stärkung des Selbstwerts, Hilfe bei Lernblockaden und vieles mehr.
Als Handwerkszeug und Biofeedback verwenden wir in der Kinesiologie den Muskeltest, mit dem wir den Körper über seine Stressoren befragen und Lösungen für Körper-Seele-Geist eruieren.
Sie haben gewiss schon an sich selbst erfahren, dass Stress und Angst sich schwächend auf die Muskeln auswirken. Der Überbringer einer schlechten Nachricht gibt daher meist den Rat, sich doch erst einmal zu setzen! Wie klug! Denn in einer solchen Situation werden einem leicht die Knie weich, da eine Art neurologischer Kurzschluss im Gehirn die Fähigkeit des Muskels zu halten kurzzeitig unterbricht.
Auf der Körperebene können wir über 50 Muskeln testen. Als besonders effektiv in der kinesiologischen Arbeit hat sich jedoch der Deltamuskel-Test im Stehen erwiesen.
Der Tester drückt dabei leicht in Höhe des Handgelenks auf den nach vorne ausgestreckten Arm der Testperson und aktiviert dadurch dessen Deltamuskel. Hierbei wird nicht die Muskelkraft, sondern die Muskelenergie getestet, die schon bei geringstem Druck auf den Arm eine Kontraktion des Muskels bewirkt.
Über den Muskeltest kommunizieren wir mit dem Bewusstsein, Unterbewusstsein und Körper. Alle Erfahrungen unseres Lebens – auch die, die wir völlig verdrängt und verleugnet haben – sind in unserem Unterbewusstsein und im Körperzellgedächtnis, in unserem Gehirn, im zentralen und autonomen Nervensystem gespeichert.
Das Gehirn besteht in der Reihenfolge der Evolutionsschritte aus Hirnstamm, Kleinhirn und Großhirn.
Erlebnisse und Erfahrungen der frühen Kindheit sind im Hirnstamm – auch Reptiliengehirn genannt – gespeichert. Es hat vegetative Funktionen, dient also der unbewussten Regelung von Atmung und Blutdruck. Von ihm gehen außerdem auf die Selbsterhaltung gerichtete instinkthafte Reaktionen aus.
In der weiteren Entwicklung ist das Kleinhirn von großer Bedeutung. Sind wir großem Stress ausgesetzt, so reagiert dieses mit seinem uralten Programm. Bei Angst und lebensbedrohlichen Situationen übernimmt das Kleinhirn (limbisches System) die Regie. Es ist für das Überleben zuständig. Alle lebensbedrohlichen Momente in unserem Leben sind dort abgespeichert. So kann es sein, dass eine Prüfung oder ein Konflikt uns so in Stress versetzt, dass wir mit dem Kampf- oder Fluchtreflex reagieren. Stresshormone werden ausgeschüttet. Der Körper macht sich bereit zum Kämpfen oder Flüchten. Das Großhirn und das bewusste Denken werden abgeschaltet. In der Hierarchie des Gehirns hat das Überleben Vorrang vor dem bewussten Denken. Dies erklärt den Blackout bei Prüfungen sowie inadäquate und der Situation nicht angemessene Verhaltensmuster und Reaktionen.
Das Großhirn – auch Neocortex genannt – ist der evolutionsgeschichtlich jüngste Teil des Gehirns. Es ist in Längsrichtung durch eine Furche in zwei Hälften geteilt. Die linke (analytische) und rechte (kreative) Hemisphäre sind in der Hirnmitte durch das so genannte Corpus Callosum verbunden. Je besser das rationale Gehirn mit dem emotionalen bildhaften Gehirn vernetzt ist, desto integrierter und leichter können wir lernen, persönliche und berufliche Aufgaben bewältigen, unsere Kreativität einsetzen und unsere Ressourcen nutzen.
Die kinesiologische Detektivarbeit ist äußerst effizient, kommt sehr schnell auf den Punkt und wird daher oft als so genannte „Psychoanalyse im Zeitraffer“ beschrieben.
Das Bewusstsein ist nur die Spitze des Eisbergs. Unsere Entscheidungen werden zu einem großen Teil von unserem Unterbewusstsein – basierend auf Erfahrungen der frühen Kindheit – gesteuert. Sind Bewusstsein und Unterbewusstsein nicht kongruent oder kämpfen gleichsam miteinander, so misslingen Ziele oder wir fühlen uns emotional, mental, physisch und energetisch blockiert.
Negative Stressoren und Erfahrungen, die sich in verschiedensten Blockaden äußern, werden mittels des Muskeltests aufgedeckt und balanciert, so dass vergangene Erfahrungen uns nicht länger in der Gegenwart und Zukunft blockieren und wir wieder eine Wahl empfinden, wo vorher das Gefühl bestand, in einem Verhaltens- und Reaktionsmuster gefangen zu sein.
Somit entsteht Wohlbefinden und Sie kommen in Ihre Eigenmacht und Urkraft!
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